UNSER KYOKUSHIN KARATE DOJO IN BOCHOLT – EIN TREFFPUNKT FÜR ALLE
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Trainer
Juan Pedro Lemes
2 Dan Im Karate Kyokushin

Ursprünglich komme ich aus Spanien, genauer gesagt von der Kanarischen Insel Lanzarote.
Seit ein paar Jahren lebe ich an diesem unglaublichen Ort.
Ich habe sehr jung mit Kampfsport angefangen. 2006 bekam ich die einzigartige Gelegenheit, zum ersten Mal Kyokushinkai Karate zu trainieren. Vom ersten Moment an war ich überzeugt vom diesem effektiven System zur Selbstverteidigung und der Philosophie, die über den sportlichen Wettkampf hinausgeht.
Im Laufe der Jahre habe ich in Asien und verschiedenen Teilen Europas mit Großmeistern trainiert, die positiv zu meiner Entwicklung als Kampfsportler beigetragen haben.
Derzeit bin ich Träger des zweiten Dans, unter der Anerkennung von Kancho Matsui, dem weltweiten Leiter des Iko Kyokushinkai.
Mit meiner großen Leidenschaft für diese Kampfkunst folge ich nach wie vor der gleichen Illusion, die ich am ersten Tag verspürt habe, um auf diese Weise weiter auf dem anspruchsvollen und spannenden Weg des Kyokushinkai Karate zu gehen.

Dojo 

Die Atmosphäre dieser Räume wird durch das Verhalten der Karatekas bestimmt. Es ist daher jede Person zur Einhaltung dieser Dojoregeln verpflichtet. Für uns Karatekas ist das Dojo eine Stätte der inneren Sammlung und Ruhe, ein Ort des Lernens, der Konzentration und der Höflichkeit. Sobald das Training beginnt, darf es kein lautes Gebaren oder Lärmen mehr geben. Unterhaltungen, Pfeifen, unruhiges Verhalten usw. sind während der Lektion fehl am Platz. Unsere Zustimmung drücken wir lieber durch den aufmunternden Zuspruch „OSU“ sowie durch besonderen Einsatz und Anstrengung aus. Das Wort OSU kommt vom japanischen Oshi ShinobU, was sinngemäss bedeutet: „durchzuhalten wenn man gefordert wird”.
 

Dojo Kun

  • Wir wollen unser Herz unseren Körper trainieren, um eine feste und aufrechte geistigeHaltung zu erreichen.
  • Wir wollen nach den wahren Grundsätzen der Selbstverteidigung leben, so dass unsere Sinne zur rechten Zeit wachsam sein können.
  • Wir wollen mit aller Kraft um Selbstbeherrschung bemüht sein.
  • Wir wollen unsere Mitmenschen achten, unsere Lehrer respektieren und uns von Gewalttätigkeiten fern halten.
  • Wir wollen unseren religiösen oder philosophischen Grundsätzen folgen ohne den wahren Wert der Selbstlosigkeit zu verkennen.
  • Wir wollen nach Weisheit und Stärke streben ohne uns durch neidische Wünsche selbst zu behindern.
  • Mit Hilfe des Karatetrainings wollen wir immer versuchen unser Leben nach den wahren Grundsätzen unseres Lebens auszurichten.

Sosei Mas Oyama

(27. Juli 1923 - 26. April 1994)

Masutatsu Oyama, geboren in in Korea, ist der Begründer des Kyokushinkai Karate – dem ersten und weitest verbreiteten Vollkontakt-Karate-Stil der Welt.
Geboren unter dem Namen Yong-I-Choi in Korea, zog Oyama im Alter von nur 15 Jahren nach Japan wo er das Yamanashi Youth Aviation Insitute besuchte, um Pilot zu werden. Hier erhielt er seinen japanischen Namen unter dem er heute noch bekannt ist.
Schon bald wurde Oyamas außergewönliches Talent erkannt. Mit nur 17 Jahren erlangte er bereits den 2. Dan und besaß mit nur 20 Jahren bereits den 4. Dan in Shotokan Karate. Wie viele in seiner Generation, kam die Niederlage Japans im zweiten Weltkrieg für Oyama als großer Schock – er zog sich bewusst aus dem öffentlichen Leben zurück und konzentrierte sich nunmehr voll und ganz auf sein Training.
Inspiriert von den alten Samurais, Zen Philosophie und alten Kampfsporttraditionen verbrachte er viele Stunden beim Meditieren – aber noch weit mehr Zeit wandt er für das Training seines Körpers auf. Der Sage nach trainierte er täglich bis zu 12 Stunden, unter eiskalten Wasserfällen, Bäume als Makiwara benutzend und Steine zerschlagend.
Während den 18 Monaten seines Zölibats entwickelte Oyama seinen unverwechselbaren Stil, kombinierte die effektivsten Techniken verschiedener Kampfkünste und stählte seinen Körper und Geist.
Bekannt ist Masutatsu Oyama noch heute für seine herausragenden Demonstrationen seiner Fähigkeiten, wie seine barhändigen Kämpfe gegen Bullen.Doch das herausragendste Beispiel seines Talents und Willens zeigte sich etwas später: Als erstem Mensch gelang es Oyama im 100 Mann Kumite einhundert Schwarzgurte im Vollkontakt-Kampf zu besiegen. Später steigerte er diese Leistung noch und vollbrachte was lange niemand für möglich gehalten hätte: Im Laufe dreier Tage trat er 300 Männern im Ring gegenüber und gewann jeden einzelnen dieser Kämpfe.
1956 begründete er sein „Oyama Dojo“, wo er fortan seinen neuen Karate Stil lehrte, den er „Kyokushin“ – die Suche nach der ultimativen Wahrheit – nennen sollte.
Sosei Mas Oyama starb am 26. April 1994 im Alter von 70 Jahren an Lungenkrebs. Sosei Oyama ist der einzige Träger des 10. Dans in Kyokushinkai Karate.
Osu!

Training

Das Training im Kyokushinkai besteht, wie bei den meisten anderen Karatestilen, aus Kihon (基本), Kata (形) und Kumite (組み手). Aber auch Atemtechniken, Bruchtests (jap.: Tameshiwari), sowie Abhärtungstechniken (芝木 Shibaki) sind Teil des Trainings. Konditionstraining und Kumite stellen jedoch oftmals einen großen Teil des Trainings dar.

OSU ist wohl das am Häufigsten gebrauchte Wort im Kyokushin-Karate. Wenn man das Dojo betritt oder verlässt, verbeugt man sich und sagt OSU. … OSU ist eine Abkürzung aus den zwei Wörtern „Oshi“ und „Shinobu“ und hat viele Bedeutungen. Eine davon ist „Ja“ oder eine andere „Ich habe verstanden“.

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