Keine Altersgrenze: 4 Gründe, warum Senioren Kampsport trainieren sollten

Für Personen über 50, 60 oder sogar 70 ist es wichtig, aktiv zu bleiben. Der Körper fängt in diesem Alter langsam an abzubauen, besonders wenn Senioren immer häufiger und länger sitzen. Mit zunehmendem Alter wird unser Körper gebrechlicher. Tägliches Aktivsein wird durch diese Tatsache nur umso bedeutender. Darum sollte man unbedingt Aktivitäten in Betracht ziehen, die uns so fit halten, wie unser Körper es zulässt, damit wir gesund und munter bleiben und zukünftige Krankheiten vermeiden, die uns an einer hohen Lebensqualität bis ins späte Alter hindern könnten. In einer Zeit, in der sie vom Alltagsdruck befreit sind und in die Phase des Ruhestands eintreten, sollten sich Senioren mehr denn je auf ihre Gesundheit konzentrieren. Natürlich müssen dabei körperliche Einschränkungen und gesundheitliche Bedenken berücksichtigt werden, bevor man sich auf diese Art von Aktivität einlässt. Aber das Schöne am Kampfsport ist, dass er ganz unabhängig vom Alter für jedermann geeignet ist und dass er auf jedes Fitnesslevel zugeschnitten werden kann. Kampfsporttraining erfreut sich bei Menschen dieser Altersgruppe immer größerer Beliebtheit. Wie die meisten unter uns wenden sich auch Senioren dem Kampfsport aus den gleichen Gründen zu, wie beispielsweise der Verbesserung der körperlichen Fitness und der mentalen Aufmerksamkeit. Darüber hinaus ist der Kampfsport eine Aktivität, in welcher Senioren neu entdecken können, wie weit ihre körperlichen Fähigkeiten sie bringen, während sie etwas Neues lernen. In diesem Artikel führt Evolve Daily vier Gründe auf, warum Kampfsport die perfekte Fitnessaktivität für Senioren ist.

 

1) Kampfsport unterstützt die geistige Gesundheit 

Es ist eine Tatsache, dass körperliche und geistige Fitness direkt miteinander zusammenhängen. Bei Senioren arbeitet das Gehirn nicht mehr so schnell und so gesund wie in jungen Jahren. Sie neigen dazu, langsamer zu reagieren und weniger aufmerksam zu sein. Durch das Ausüben von Kampfsportarten können diese Auswirkungen des Alterns deutlich reduziert werden. Durch das wiederholte Üben von reflexiven Routinen, die ein solches Training erfordert, sind Senioren in der Lage, ihre geistige Wachheit aufrechtzuerhalten. Es geht dabei nicht nur um verschiedene Techniken, die ein paar Mal pro Woche im Fitnessstudio gelernt und geübt werden, sondern das Training wird zu einem Lifestyle, den Senioren lernen und annehmen, um ihre körperliche und geistige Disziplin beizubehalten. Das Gehirn ist ein Muskel, der genauso trainiert werden muss wie andere Muskeln im Körper. Kampfsport gibt Senioren nicht nur die Chance, ihre geistigen Fähigkeiten zu stimulieren, sondern stärkt und trainiert auch ihre körperlichen Fähigkeiten. Man kann eigenständig wählen, was man daraus machen will, da dieser Sport jedem erlaubt, auf seinem eigenen Komfortlevel teilzunehmen.

 

2) Kampfsport entwickelt neue Freundschaften und sorgt für Gemeinschaft 

Wenn Menschen in den Ruhestand gehen, nimmt ihr Freundeskreis tendenziell ab. Sie müssen nicht mehr regelmäßig zur Arbeit gehen, wo sie im ständigen Kontakt mit ihren Kolleg*innen sind. Die Teilnahme an Kampfsportarten ermöglicht es ihnen, neue Freundschaften mit Menschen zu schließen und aufzubauen, die dieselben Interessen teilen. Eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die entschlossen sind, körperlich fit und gesund zu bleiben, ist für Senioren Motivation genug, diese Aktivität ernsthaft zu verfolgen und sich so inspirieren zu lassen, an ihre Grenzen zu gehen. Für einige Senioren mag es überraschend klingen, dass sie im Kampfsporttraining einem sozialen Umfeld beitreten, das dem anderer sozialer Aktivitäten ähnelt. Neue Freundschaften, die durch das regelmäßige Training der Kampfsportart entstehen, inspirieren und motivieren die Menschen, an ihrer Routine festzuhalten. So unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig dann, wenn der Wille gering ist, Widrigkeiten durchzustehen. Teil einer Gruppe von Personen zu sein, die ähnliche Ziele anstreben, wenn es um ihre körperliche und geistige Fitness geht, ist ein großer Vorteil des Kampsporttrainings für Senioren. Darüber hinaus verbessert das soziale Engagement das Training und die körperliche Aktivität im Gegensatz zu einer regulären Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, bei der man Übungen allein durchführen muss.

 

3) Kampfsport hält den Körper gesund

Karate ist eine der beliebtesten Kampfsportarten für Senioren aufgrund ihrer aeroben Natur. Griffstärke und Hüftbeweglichkeit nehmen ab dem Alter von 50 Jahren ab und Karate fördert diese Fähigkeiten durch spezielle Routinen, die gerade Senioren zugutekommen. Das ist nur einer der vielen Vorteile von Kampfsportarten für diese Altersgruppe. Wenn Sie aktiv bleiben, egal auf welche Art und Weise, halten Sie Ihren Körper in Topform, aber Kampfsportarten machen die Aktivität an sich oft interessanter und ermutigen, der täglichen Routine treu zu bleiben. Wenn Sie sich durch den Kampfsport körperlich fit halten, dienen Sie damit nicht nur Ihren Körperfunktionen, sondern schenken sich selbst damit ein gewisses Gefühl der Erfüllung. Durch Fettverbrennung, die Aufrechterhaltung einer funktionsfähigen kardiovaskulären Gesundheit und die Förderung der Muskeln werden im Alter häufig auftretende Krankheiten besser vermieden, wie Arthritis, Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose und Herzerkrankungen.

 

4) Kampfsport kehrt den Alterungsprozess um bzw. verlangsamt ihn

Kampfsport verlangsamt den Alterungsprozess und verhindert die Entwicklung von altersbedingten Krankheiten. Während wir älter werden, macht unser Körper große Veränderungen in Bezug auf Gleichgewicht, Kraft, Haltung, Flexibilität und Ausdauer durch. Die Hauptursache dafür ist meist Inaktivität. Ihr Gleichgewicht lässt mit der Zeit nach, da sich die Muskeln anspannen und schwächer werden. Auch Ihre Körperkraft ist davon betroffen, wodurch Muskelschwund begünstigt wird. Eine Studie, die an Männern und Frauen im Alter von über 90 Jahren durchgeführt wurde, ergab, dass die Teilnehmer nach einer bestimmten 6-wöchigen Routine oder einem gewissen Trainingsprogramm einen Kraftzuwachs von fast 200 Prozent erzielten. Eine schlechte Körperhaltung ist eine der größten Veränderungen, die unser Körper im Laufe der Jahre erfährt. Im Kampfsporttraining muss man Formen und Techniken ausführen, die eine verbesserte Körperhaltung garantieren, wodurch Krankheiten wie etwa Osteoporose vorgebeugt wird. Auch der Verlust der Kollagenstruktur des Körpers ist eine Folge des Alterungsprozesses. Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder und anderes Bindegewebe werden steifer und die Beweglichkeit des Körpers nimmt dadurch ab. Wenn man Schwierigkeiten hat, selbst einfachste körperliche Aktivitäten durchzuführen, ist auch das ein Zeichen für die verringerte Ausdauer, die mit dem Alter einhergeht. Bei regelmäßigem Kampfsporttraining können Herzfrequenz und Lungenkapazität erhöht werden mit der Folge einer deutlich verbesserten Ausdauer. Grundsätzlich kann Kampfsporttraining die Anzeichen des Alterns umkehren bzw. verlangsamen, und das sollte unser aller Ziel sein. Wenn Sie also schon etwas älter sind und nach einer Aktivität suchen, die Spaß macht und Ihre Gesundheit fördert, ist Kampfsport die Lösung. Melden Sie sich noch heute für ein Probetraining an, um die Vorzüge selbst zu erleben!

 

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